Sonntag, 16. Juli 2017

ein ruhiger sonntag


Irgendwie scheinen die Sonntage in den letzten Wochen zum Ausruhen da zu sein.

Jedenfalls ist auch heute eher Couch-Wetter...


Manchmal muß man eben zum Füße hochlegen gezwungen werden.

Nach einer anstrengenden Woche und einem arbeitsreichen Samstag (ich habe den Lavendel geschnitten, damit er nochmal blüht...) mache ich auch genau das, und zwar völlig ohne schlechtes Gewissen.

Nicht auszudenken, wenn es heute schön draußen wäre...



Ganz entzückt war ich gestern übrigens, als ich die rot-weiße Klematis entdeckt habe, von der ich dachte, sie sei nicht mehr da.

Sie wächst zusammen mit einer dunkelroten Kletterrose am Rosenbogen.


Und während ich den Lavendel schnitt, Casiopaja den Garten nach Walderdbeeren und frischem Klee absuchte und Sam abwechselnd in allen Ecken nach Eindringlingen suchte, mußte Socke zuhause bleiben und das ab-und-zu-allein-sein üben. Das ist mit 2 Hunden nicht so einfach, aber können sollte er das ja.

(Er ist als Gartenhilfe auch nicht wirklich zu gebrauchen, er hat nur Flausen im Kopf und nach seiner Hilfe sieht es im Garten schlimmer als vorher aus.)


Sam genießt die sockenlose Zeit und kann ungestört seinen Tätigkeiten nachgehen.

(Hier übt er gerade, nicht in die Kamera zu gucken, egal von welcher Seite sie kommt...)


Und so hatten wir gestern alle unsere Aufgaben.

Heute legen wir die Füße hoch. (Nur Casiopaja ist weiter auf der Suche nach Walderdbeeren, die schnellere Genossen längst gefuttert haben...)

Habt einen wundervollen Sonntag und ruht Euch aus!


Take Care,

Markus

Sonntag, 9. Juli 2017

weiße blüten, grüne sukkulenten und ein tag zum nichtstun


Das war vielleicht eine Woche!

Hitze und Unwetter haben sich die Tür in die Hand gegeben und überall gab es jede Menge zu tun. Also mache ich heute das, was ein Gegenmittel zu dem angestauten Stress ist:

Füße hochlegen und in den Himmel gucken!

Sam hat schon mal damit angefangen...


Aber erst zeige ich Euch noch ein paar Fotos.

Von der P.S. I love you zum Beispiel, die ziemlich einen auf den Deckel bekommen hat.


Oder den Hortensienblüten, die ich in eine Vase aus Bauernsilber gestellt habe, nachdem der Sturm sie von ihren Zweigen gefegt hat.


Eigentlich wartet da noch Arbeit im Garten.

Aber die ist morgen wohl auch noch da.


Also macht es doch auch einfach so wie ich. Füße hoch und fertig.

(Mal sehen, wie lange ich das aushalte, wie ich mich kenne sehe ich da hinten gleich noch etwas, das zu erledigen ist...)


Bis dahin genieße ich aber die Stille hier und meinen Morgenkaffee und die beiden Fellknäuel die sich neben und auf mir breit machen.

Habt einen wundervollen Sonntag!


Take Care,

Markus

Sonntag, 2. Juli 2017

eine fremde klematis, gurkenwasser und ein buchtipp


Glücklicherweise blieben wir von den schlimmsten Unwettern verschont, aber der teilweise heftige Regen hat den Garten nicht gerade verschönt.

Überall liegen abgerissene Blüten und ich bin noch nicht zum Aufräumen gekommen.

Deshalb habe ich Euch heute eine Klematis aus dem Hofgarten meiner Eltern mitgebracht...


Sie klettert an einer alten Obstbaumleiter empor, die an einer Efeu-Wand lehnt.

So schön können ehemalige Stallungen versteckt werden.


Falls es mal wieder heißer wird: hier ist ein köstlich erfrischendes Rezept für ein Sommerwasser!

6 Streifen der Schale einer Bio-Salatgurke mit dem Sparschäler abziehen. Mit einigen Scheiben frischem Ingwer und 5 Minzestängeln (ich habe Orangeminze genommen) in 2 Liter Wasser geben und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchwühlen lassen.

Schmeckt herrlich frisch!


Nach den Sugar-Girls ist im Callwey Verlag nun ein neues Buch erschienen: Shop Girls!

Schaut mal rein, ihr werdet es mögen. (Wer von uns hätte nicht gerne seinen eigenen Shop?)

28 Frauen zeigen, wie sie ihren Traum vom eigenen Laden verwirklicht haben. Dazu gibt es jede Menge DIY-Ideen und Rezepte zum Nachmachen.

Genau das richtige für einen verregneten Nachmittag!


Und nun wünsche ich Euch einen wundervollen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!


Take Care,

Markus

Sonntag, 25. Juni 2017

hortensien & lavendel


Es ist soweit: die ersten Hortensien blühen.

Ganze Schneebälle tragen sie durch die (im Moment) angenehm kühle Morgenluft.


Damit das so bleibt benötigen sie zwar ausreichend Wasser, manchmal sogar zweimal am Tag, aber das schenke ich ihnen mit Freude!

Bedanken sie sich doch mit einer wahren Blütenpracht, die sich auch prima für blütenlose Zeiten trocknen lässt.


Und für die Vase ins Haus geholt, halten diese Blüten lange Zeit und brauchen kein Schnickschnack dazu, um einfach wundervoll auszusehen.

Eine Schale Wasser reicht und schon hat man den Miniteich für den Esstisch.


Der Bambus nebenan (hier in Kugelform geschnitten), bekommt so auch sein tägliches Nass.

Er beruhigt mich immer wieder, wenn der Wind durch seine Halme streift und sich die Blätter sanft raschelnd bewegen.

Auch von ihm reicht ein einzelner Zweig in der Vase (vielleicht mit einer Rosenblüte) für einen bezaubernden Auftritt.


Der Lavendel steht kurz vor dem Höhepunkt seiner Blüte (danach schneide ich ihn, dann blüht er nochmal).

Um den Duft mit ins Haus nehmen zu können (und weil ich ein paar kleine Gastgeschenke benötigte), habe ich kleine Lavendelbüschel geflochten.


Genießt diesen herrlichen Sonntag und jeden weiteren Tag!


Take Care,

Markus

Sonntag, 18. Juni 2017

ein Spaziergang durch den Rosengarten


Da seid ihr ja endlich! Ich habe schon auf Euch gewartet. Hier, nehmt Euch einen Becher Kaffee oder Tee und kommt mit mir in den Rosengarten.

Da blüht alles gerade so schön. Und wie es duftet...


Fangen wir mit dem Salbei an, den ich immer öfter mit meinem Lavendel kombiniere. Schmetterlinge, Hummeln und Bienen mögen ihn.

Ich auch...


Oh, hier kommt Rebecca, ein kleinbleibender Strauch, sie blüht unermüdlich.


Leonardo da Vinci, blüht schön, duftet aber überhaupt nicht. Leider ist die Klematis, die ich an dieses Rosenbäumchen gepflanzt habe, nicht angewachsen.


Versucht, den Rosenbogen von der anderen Seite aus zu erklimmen: Falstaff Kletterrose. Auch ihr hatte ich eine Klematis zur Gesellschaft gepflanzt. Leider ohne Erfolg.


Mary Roos, blüht einfach himmlisch und duftet herrlich leicht.


Aus einem Ableger selbst gezogen und mittlerweile gar kein Zwerg mehr: Lupo.

Eigentlich sollte sie den Boden unter der Felsenbirne bewachsen, sie klettert aber lieber an der Birne hoch.


Ich vermute, das ist die A Shropshire Lad, eine David Austin Rose. Ich habe sie in meinem Gartenplan irgendwie falsch eingezeichnet...

Wunderschön ist sie aber trotzdem.


Jetzt bin ich ganz durcheinander gekommen.

Ich tippe auf Benjamin Gardener. Es kann aber auch anders sein ;-)


Hier bin ich mir wieder sicher: die Rose Miranda. Sie bräuchte eigentlich einen eigenen Garten.

Ein riesiger Busch mit unzähligen Blüten bis zum November.

(Besonders schön in Kombination mit dem lila Schmetterlingsflieder, die daneben sitzt)


Es scheint ein Klematis-Jahr zu sein. Diese hier am alten Weinfass wächst wie wild. Sie überwächst sogar die Apfelrrose, die ihr Gesellschaft leistet.


Mein heimlicher Liebling von der anderen Seite des Rosenbogens: Tea Clipper. Ein himmlischer Duft und viele große Blüten.


Am Rosenbogen sitzt man unter einem Dach aus Klematis. Sie ist so stark gewachsen und mit Bogen und Rose verwurstelt, dass ich sie nicht mehr schneiden kann.


Die Hans Gönewein Rose verspricht nicht zu viel. Viele dicht gedrängte Blüten in einer wunderschönen Farbe. Auch sie duftet herrlich.


Ein paar Rosen haben wir ausgelassen. Herkules, Unbekannte Schöne, Kiftsgate Violett, Ulrich Brunner, Souvenir de Grenville und die P.S. I love you.

Setzt Euch ruhig noch einen Moment unter den Rosenbogen und genießt die verschiedenen Düfte, die Euch um die Nase wehen.

Kommt gut in die neue (und wieder ganz normal lange) Woche und genießt die Zeit!


Take Care,

Markus